Bodenbeläge in Großraumbüros – Welche Arten gibt es?

Bei der Auswahl des richtigen Bodenbelags für ihr Büro sollten sie besonders auf Langlebigkeit und Nutzen achten. Bevor eine der verschiedenen Varianten gewählt wird, sollte genau überlegt werden, welche sich für den jeweiligen Zweck am ehesten eignet.

Da Bodenbeläge für Büroräume besondere Eigenschaften besitzen sollten, ist eine Vorabrecherche nicht nur zu empfehlen, sondern unumgänglich. Im Büro sollte besonders auf die Qualität und das Design geachtet werden. Außerdem sollte der Boden robust, belastbar und einfach zu reinigen sein.

Diese Arten von Bodenbelägen eignen sich für Großraumbüros

Von Teppichen über Fliesen: Es gibt verschiedene Möglichkeiten für den passenden Bodenbelag, doch welche am häufigsten eingesetzt? Hier ein kleiner Überblick:

Teppich

Teppichböden eignen sich hervorragend um etwas Farbe in Ihre Büroräume zu bringen, und dadurch ein angenehmes Arbeitsumfeld zu schaffen. Bei der Wahl der Teppiche sollte darauf geachtet werden, nicht zu grobfransige Teppiche zu nehmen. Außerdem sollten die Bürostühle beziehungsweise deren Rollen dem neuen Boden angepasst werden, da sonst Druckstellen entstehen könnten.

Ein weiterer Vorteil der Teppichböden ist, dass Sie selbst Wärme abgeben, Geräusche teilweise dämpfen und den Staub im Büro binden. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden ein antistatisches Modell auszuwählen, um den Elektrogeräten im Büro nicht zu schaden.

Außerdem wird dadurch vermieden, dass sich die Angestellten ständig statisch aufladen. Ein Nachteil der Teppichböden ist die sehr aufwendige Reinigung. Wenn es sich nur um Staub oder andersartigen groben Schmutz handelt, kann dies mit einem handelsüblichen Staubsauger entfernt werden. Wird jedoch beispielsweise etwas auf den Teppich geschüttet, muss er einer professionellen Reinigung unterzogen werden. Hier bieten sich Anbieter wie Teppichreinigung Potsdam an.

Fliesen

Fliesen eignen sich als Bodenbelag in ihrem Büro, wenn sie Wert auf einen einfach zu reinigenden Untergrund legen, der eine hohe Vielfalt an Farb- und Formvariationen bietet. Ein Nachteil dieses Belags ist allerdings seine hohe Geräuschentwicklung und seine fast schon kalte Atmosphäre.

Laminat

Laminat wird heutzutage sehr oft in Großraumbüros verlegt. Der Vorteil den dieser Belag mit sich bringt, ist, dass er sehr pflegeleicht ist und trotzdem immer sehr gepflegt aussieht. Beim Kauf des Laminats sollte allerdings auf Knausrigkeit verzichtet werden, denn billige, dünne Exemplare verkratzen sehr schnell und sind nicht so langlebig wie die teureren Modelle.

Parkett oder Holz

Parkett- und Holzböden weißen die gleichen Vorteile wie Laminatböden auf, sind jedoch langlebiger. Der Nachteil den diese Belege mit sich bringen ist der meist deutlich höhere Preis.

PVC

PVC-Böden sind ähnlich wie Fliesenböden leicht zu reinigen. Sie wirken aber ebenfalls etwas kalt und steril, ähnlich einer Praxis oder eines Krankenhauses. Eine Möglichkeit diesen Belag angenehmer zu gestalten ist es ihn farbig zu gestalten. Auf Muster sollte verzichtet werden, da diese zu optischen Irritationen führen können.

Fazit

Bevor sie einen Bodenbelag für ihre Büroräume wählen, bedenken sie, was er für einen Nutzen haben sollte, und stellen sie Punkte wie Design oder Preis hinten an.

Private Banking bleibt attraktiv für Banken und Finanzdienstleister

Das Ziel des Private Banking könnte im übertragenen Sinne lauten: außergewöhnliche Leistungen im Bankwesen privat, also auf besondere Weise, erbringen. Darunter versteht man alle Finanzdienstleistungen, die ein Bankhaus für ihre reiche, finanzkräftige Klientel zur Verfügung stellt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Anlageberatung und der Vermögensverwaltung. Darin enthalten sind maßgeschneiderte Finanzprodukte und ganzheitliche Betreuung in allen finanziellen Angelegenheiten, die Beobachtung der Wertentwicklung der eingesetzten Finanzinstrumente gehört ebenso dazu.

Wer bietet Private Banking an?

Jedes Geldinstitut legt selbst fest, bei welchem Vermögen der Bereich der wohlhabenden Anleger beginnt. Bei kleinen regionalen Banken ist es üblich, Private Banking bereits ab 500.000 Euro anzubieten, während bei internationalen Geschäftsbanken das Vermögen für das Private Banking mehr als 1 Millionen Euro betragen muss. Im Allgemeinen geht man davon aus, dass in Geldhäusern die exklusive Kundenbetreuung ab 1 Million Euro bzw. Dollar beginnt. Superreiche werden im Wealth Management betreut.

Die Bezeichnung Private Banking tragen ebenfalls die Bankabteilungen, in denen die gut situierte Kundschaft beraten wird. Traditionell sind kleine, familiengeführte Privatbanken sehr stark im Private Banking, aber auch Großbanken legen Wert auf diese Klientel. Selbst Sparkassen und Genossenschaftsbanken wollen mit dieser Art der Kundenbetreuung Geld verdienen. Die größte Konkurrenz für klassische Banken im Geschäft mit vermögenden Privat- und Firmenkunden sind bankenunabhängige Vermögensverwaltungen und Einzel-Vermögensverwalter.

Welche Leistungen werden offeriert?

Die Leistungen in Zahlungsverkehr und Kontoführung weichen nicht wesentlich von den Produkten ab, die Standardkunden angeboten werden. Der entscheidende Unterschied liegt im Service, ein Kunde im Private Banking muss sich nicht am Schalter anstellen. Frische Blumen und Kaffee gehören zum Mindeststandard eines Gesprächs. Die Rundumbetreuung erfolgt durch einen persönlichen Berater, der einige ausgewählte Kunden möglichst langfristig, idealerweise lebenslang, betreuen soll. Vermögensberatung und -verwaltung sind individuell auf die Belange des wohlhabenden Privatiers oder Unternehmers zugeschnitten.

Der Leistungsumfang erstreckt sich von der Bewertung des Immobilienbesitzes über Portfoliooptimierung, Steuerberatung und Finanzierungsempfehlungen bis zum spezifischen Risikomanagement für das Vermögen. Außerdem hat diese Klientel Zugang zu speziellen Anlageformen wie Spezialfonds und Private Equity, die normalen Kunden wegen der hohen Mindesteinlage verschlossen bleiben. Auch laufende Anlage- und Umschichtungsempfehlungen aufgrund aktueller Marktentwicklungen gehören zur exklusiven Betreuung.

Wohin entwickelt sich das Private Banking?

Es wird jedoch schwieriger für Kreditinstitute, mit Private Banking die Erträge zu steigern und zu wachsen. Digitalisierung, Regularien und Rationalisierung machen auch vor diesen auserlesenen Dienstleistungen nicht halt. Berater müssen sich in Zukunft neben hoher fachlicher Qualifikation und sozialer Kompetenz mit digitaler Kommunikation und Online-Offerten auseinandersetzen.

Hinzu kommt, dass vermögende Kunden immer anspruchsvoller und kostensensibler werden. Der Wettbewerb um die lukrative, bessergestellte Kundschaft wird in den nächsten Jahren an Schärfe gewinnen. Finanzinstitute, die persönliche Betreuung intelligent mit digitalem Service verknüpfen, dürften am meisten von der neuen Generation gehobener Mandanten profitieren.

SEPA – Vereinheitlichter Zahlungsverkehr europaweit

SEPA ist die Abkürzung für Single Euro Payments Area und heißt zu deutsch: Einheitlicher Euro Zahlungsverkehrsraum. Das Sepa Verfahren legt einheitliche Standards im internationalen Zahlungsverkehr fest, die eine sichere, schnelle und effektive Abwicklung von bargeldlosen Zahlungen erlaubt.

sepa verfahren

Gründe für die SEPA Einführung

Vor Einführung des SEPA Verfahrens gab es in jedem Staat eine nationale Lösung zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs. Diese bestanden aus unterschiedlichen Rechtsnormen und Vereinbarungen zwischen den Banken, technischen und organisatorischen Standards, Softwarelösungen und Clearingstellen.
Darüber hinaus existierten internationale Lösungen.

Das Nebeneinander unterschiedlicher Systeme verteuerte den Zahlungsverkehr erheblich. Darüber hinaus war der Einsatz von verschiedenen Systemen anfällig für Fehler. Ziel des Sepa Verfahrens war, den bargeldlosen Zahlungsverkehr innerhalb des SEPA Raumes so zu vereinheitlichen, dass für den Kunden kein Unterschied mehr zwischen nationalen und internationalen Überweisungen besteht. Auf Rechtsgrundlage der EU Verordnung Nr.260/2012 entstand daher die Festlegung der technischen Vorschriften für Überweisungen und Lastschriften.

Fristen und Teilnehmer am SEPA Verfahren

Der gemeinsame Einführungstermin für den internationalen Zahlungsverkehr wurde auf den 1.Februar 2014 festgelegt, mit einer Übergangsfrist bis zum 31.August 2014. Per 1.Februar 2016 wurde dann auch der nationale Zahlungsverkehr, innerhalb der einzelnen SEPA Ländern, die den EURO als offizielles Zahlungsmittel nutzen, verpflichtend auf das SEPA Verfahren umgestellt.

Zur Zeit nehmen 34 Staaten am SEPA Verfahren teil. Dies sind alle 28 Mitgliedsländer der europäischen Union, inklusive der französischen Übersee Departments, die Kanaren, die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla und die portugiesischen Inseln Azoren und Madeira. Als Nicht-EU Länder gehören die Schweiz, Monaco, San Marion, Jersey, Guernsey und die Isle of Man, dem Sepa Raum an.

Methoden des Zahlungsverkehres mit SEPA

Per Sepa sind die folgenden Möglichkeiten des Zahlungsverkehres gegeben:

  • SEPA – Überweisungen,
  • SEPA – Basislastschriften
  • SEPA – Firmenlastschrift, diese hat kürzere Fristen und kein Widerspruchsrecht

Zur Ausführung des SEPA Zahlungsverkehrs stehen verschiedene, sogenannte Mandate zur Verfügung:

  • das papiergebundene Mandat, mit eigenhändiger Unterschrift
  • das E-Mandat als freiwilliger Service der Banken
  • das elektronische Mandat mit sicherer Unterschrift

Das SEPA Lastschriftverfahren unterliegt ebenfalls strengeren Regeln und Ausführungsbestimmungen. Voraussetzung für das SEPA Lastschriftverfahren ist, dass der Schuldner, dem Zahlungsempfänger zuvor ein Mandant erteilt hat.

Mittels der SEPA Lastschrift können national und international, transparent und unkompliziert, fällige Beträge eingezogen werden, ohne, dass dafür zusätzliche Gebühren anfallen. Der Einzugstermin kann festgelegt werden, was eine fristgerechte Erfüllung von Forderungen gewährleistet. Ein Erstattungsanspruch von eingezogenen Beträgen besteht für 8 Wochen, ohne Angabe von Gründen.

Zur Ausführung der Überweisungen nach dem SEPA Verfahren ist ein einheitliches Standard- Überweisungsformular vorgeschrieben. In der ersten Zeile werden die die Namensangaben des Zahlungsempfängers eingetragen, in der zweiten Zeile die IBAN Nr. des Empfängers, in der dritten Zeile der BIC Code, welcher die Empfängerbank eindeutig ausweist, dann in der vierten Zeile den Betrag in Euro und Überweisungszweck, in der fünften Zeile folgen Name und Iban des Absenders und die Unterschrift mit Datum.

Erklärung IBAN

Die IBAN Nummer hat die bis dahin gültige Kontonummer abgelöst. Diese beginnt immer mit dem Länderkennzeichen und der zweistelligen Prüfsumme, die nach einem genau festgelegten Verfahren berechnet wird. Danach folgen die Bankleitzahl und die maximal 10-stellige Kontonummer. So sind die Identifikationsdaten aus der IBAN Nummer schnell erkennbar und für elektronische Systeme effizient zu verarbeiten.

Die gesamte Länge der IBAN Nummer ist je nach Anwenderland unterschiedlich, darf aber maximal 34 Stellen aufweisen. Für Deutschland beträgt die Länge immer 22 Stellen.

Insgesamt hat sich die Einführung des SEPA Systems bewährt und hat zu den angestrebten Ergebnissen geführt, wenn die Einführung zu den Termin im Jahre 2014 für Länder, Banken und Unternehmen zunächst auch nicht unproblematisch war.

Wie schützt man sich besser beim Online-Banking?

Online Banking hat schon seine Vorteile. Mit ein paar Clicks, hat man nicht nur den Kontostand abgefragt sondern auch die nötigen Überweisungen getätigt. Schnell und einfach. Wenn da nicht ein paar Menschen wären die nach wie vor versuchen, leicht an fremdes Geld zu gelangen. Damit man aber nicht unfreiwillig den Lebensunterhalt anderer mit-finanziert, gilt es ein paar Punkte zu beachten.

Die Domain – Kontrolle und das Sicherheitszertifikat

Mit am wichtigsten ist, das man eine gesicherte Verbindung benutzt. Also eine bei der man sich nicht von außen Zugriff auf den Computer verschaffen kann. Ein Schutz der normalerweise mit im Antivirusprogramm der diversen Anbieter inkludiert ist. Eine solche wird dann auch immer mit „https//www.xxx.com“ oder etwas landestypischen wie „de“ oder „at“ beginnen. Zudem enthält es immer eine Sicherheitszertifikat das man anhand des angezeigten Schlosses leicht erkennen kann.

Phishing Schutz im Browser

Bei den diversen Internetanbietern besteht die Möglichkeit, das man den sogenannten Phishing Schutz aktiviert. So zum Beispiel bei Firefox. Dies sieht dann so aus, das der Browser wenn er auf eine verdächtige Seite stößt, diese blockiert und somit keine Daten abgefragt werden können. Mitunter wird dieser Schutz auch als „Smart Screen“ Filter bezeichnet.

Die Passwort Sicherheit

Die meisten Banken arbeiten mit Passwörtern. Dabei sollte man darauf achten das man ein möglichst sicheres und gut ausgedachtes auswählt. Der eigene Familienname mit einer 1 hinten dran, ist nicht wirklich effektiv. Stattdessen sollte man einen guten Mix von Klein- und Großbuchstaben, Zahlen und einem Sonderzeichen wählen.

Die TAN Sicherheit

Online Banking funktioniert normalerweise nur via dem TAN – Sicherheitsverfahren. Dies läuft so ab, das wenn man zum Beispiel eine Überweisung tätigen möchte, einen vierstelligen Code eingeben muss, den man zuvor via Smartphone erhalten hat. Erst mit dieser Nummer kann eine Überweisung vorgenommen werden. Auch hier ist es wichtig das man auf dem Smartphone einen Phishing Schutz aktiviert hat, das es auch hier bereits Betrugsfälle gegeben hat.

Ein Überweisungslimit festlegen

Ein Vorgang den man direkt beim Kundeberater oder auch online vornehmen kann, damit einem im Falle eines Falles, nicht das ganze Konto geplündert wird ist der, das man ein gewisses Überweisungslimit setzt. Zum Beispiel 400 oder 500 Euro. So kann man sicher gehen das einem nicht das Konto leer geräumt wird, sollte es doch jemand gelungen sein, Zugriff auf das Konto zu bekommen.

Phishing Mails und Hotspots

Oftmals sind es gefakte Emails die über eine idente Email – Maske, wie die der Bank verfügen. Auf diesen wird man ersucht das man aufgrund einer Sicherheitsverifizierung seine Zugangsdaten eingeben soll. Eine Bank würde dies niemals verlangen.

Copy Trading – Das Wissen und den Erfolg von anderen Tradern nutzen

Das Social Trading bietet anderen Tradern den Vorteil, dass ihre Strategien einfach nachvollzogen werden können. Wenn der Broker noch zusätzlich über eine CopyTrader Funktion verfügt, ist das besonders einfach. Insgesamt kann dadurch der Vorteil genutzt werden, dass von dem Wissen erfahrener Trader profitiert wird. Das kann sich finanziell bezahlt machen. Besonders für Anfänger eignet sich diese Methode, um einen ersten Überblick über den Handel zu erhalten.

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Copy Trading und die Vorteile

Die beiden Vorteile des Copy Tradings liegen darin, dass der Anleger zum einen viel Zeit sparen und zum anderen hohe Gewinne erwirtschaften kann. Dadurch lernt er außerdem für die Zukunft. Wer hier etwas Mühe investiert, ist vielleicht bald besser als der Social Trader selbst. Wenn ein Popular Investor gefunden ist, kann mit dem Social Trading begonnen werden. Neben dem eigentlichen Kopieren, können auch Fragen an den Social Trader gestellt werden.

Dann erklärt er seine einzelnen Investitionen. Der Lerneffekt ist dabei natürlich besonders hoch. Diese Möglichkeit sollte deshalb nicht ungenutzt bleiben. Besonders bei eher instabilen Märkten, zahlt sich dieses neu erlernte Wissen schnell finanziell aus. Schließlich entsteht dadurch ein Vorteil gegenüber den restlichen Anlegern. Für den Anfang eignen sich Berichte über Erfahrungen und Tests einzelner Copy Trading Anbieter, um einen schnellen Überblick zu bekommen.

Mit diesen Optionen zur längerfristigen Trading-Strategie

Eine Chance, welche das Copy Trading bietet besteht außerdem darin, sich durch dieses eine langfristige Trading Strategie zu erarbeiten. Denn durch die Befragung und Beobachtung der erfolgreichen Social Trader kann sich so einiges abgeschaut werden. Diese Erkenntnisse lassen sich für den Aufbau der eigenen Strategie sehr gut nutzen. Dadurch wird vor allem verhindert, dass Fehler selbst begangen werden. So kommt es zu weniger finanziellen Verlusten. Besonders die noch unerfahrenen Trader können dadurch viel Geld sparen.

Der Unterschied zwischen Social Trading und Copy Trading

Die Bezeichnungen Social Trading und Copy Trading werden häufig synonym verwendet. Das ist allerdings nicht korrekt. Denn bei dem Social Trading wird es den Anlegern lediglich ermöglicht, die Aktivitäten eines Social Traders zu verfolgen. Dazu gibt es meist einen Newsfeed, welcher die Anleger immer auf dem Laufenden hält. Die Informationen, die dabei weitergeben werden sind enorm wichtig, um erfolgreich handeln zu können.

Deshalb sollte diese Möglichkeit nicht ungenutzt bleiben. Das Copy Trading ermöglicht hingegen das Kopieren von Handlungen. Die Trader zeigen somit nicht nur, wie sie gehandelt haben. Den Anlegern wird per Mausklick gestattet, sich dem anzuschließen.

Von dem Copy Trading gezielt profitieren

Das Copy Trading ist somit eine relativ sichere und einfache Art und Weise an der Börse zu handeln. Besonders die Einsteiger profitieren von dem Wissen der erfahrenen Trader. Die Vorteile, die sich daraus ergeben sollen nicht ungenutzt bleiben. Wer sich das Copy Trading zu Nutze machen möchte, der muss sich zunächst eine social Trading Community suchen. Diese ermöglicht es, die Vorgänge von Social Tradern einzusehen.

Es sollte sich natürlich ein möglichst erfolgreicher Trader ausgesucht werden. Die meisten Anbieter halten außerdem Demokonten für die Neukunden bereit. Ein solches sollte vorab immer genutzt werden. Denn dadurch kann sich ein erster Eindruck über die Plattform verschafft werden. Genau dieser ist elementar, um später erfolgreich handeln zu können. Der Social Trader sollte mit Bedacht gewählt werden. Schließlich wird er entscheidend sein, für den Gewinn oder Verlust der nächsten Zeit.

Wie profitiert der Social Trader?

Bisher wurden nur die Vorteile für die Anleger dargestellt. Sie können durch das Copy Trading relativ schnell und sicher Gewinne einfahren, ohne selbst umfangreiche Handelskenntnisse zu besitzen. Doch es stellt sich natürlich die Frage, warum es ein Social Trader zulässt, dass andere Anleger seine Strategie verfolgen können. Schließlich handelt es sich bei diesen Personen um mögliche Konkurrenten.

Genau durch diese Frage kommt immer wieder der Verdacht auf, dass es sich bei dem Copy Trading um eine unseriöse Angelegenheit handeln würde. Dem ist jedoch nicht so. Denn auch die Social Trader ziehen aus dem Copy Trading ihren Vorteil. Dieser besteht darin, dass ihr Marktwert mit jedem neuen Abonnenten ansteigt. Er erhält in Folge dessen mehr Provision.

Erfolgreich sein mit diesen Tipps

Damit das eigene Kapital nicht gefährdet wird, gibt es auch bei dem Copy Trading einiges zu beachten:

  • Tipp Nummer 1

Es sollte nur mit Kapital gehandelt werden, das auf keinen Fall an anderer Stelle benötigt wird. Denn wer handelt, der braucht dieses „Spielgeld“. Besonders zu Beginn kann es zu finanziellen Verlusten kommen. Wenn dieses Geld für die nächste Miete oder Ähnliches gedacht war, hat der Trader ein sehr großes Problem.

  • Tipp Nummer 2

Der Broker sollte mit Bedacht gewählt werden. Es schadet nicht, sich mehrere Tage über die unterschiedlichen Anbieter zu informieren. Selbst wenn durch das Handeln das „große Geld“ verdient werden soll, muss bei der Auswahl mit Sorgfalt agiert werden.

  • Tipp Nummer 3

Zunächst sollten außerdem nur kleine Summen eingesetzt werden. Ein hohes Budget, in Verbindung mit einem hohen Risiko ist für einen Anfänger nicht zu empfehlen. Denn er kann häufig die Auswirkungen von schlechten Investitionen noch nicht abschätzen.

Was ist Crowdfunding? – Alternative Investitionsmöglichkeiten

Das englische Wort Crowdfunding setzt sich aus crowd, das bedeutet Masse und funding, das soviel wie Finanzierung heißt, zuammen. Darunter versteht man eine nicht mehr ganz so neue Form der Finanzierung, die nicht über Banken oder institutionelle Großinvestoren erfolgt, sondern über eine große Anzahl von Privatinvestoren. Mit diesem Modell kann nahezu alles finanziert werden. Das Spektrum reicht von Firmengründungen, künstlerischen Aktionen oder auch humanitäre Projekte.

Das erste erfolgreiche Crowdfunding fand in Deutschland im Jahre 2011 statt. Damals wurde der Film Stromberg finanziert. Es ist gelungen, binnen einer Woche das nötige Kapital bei Klein- und Kleinstinvestoren aufzubringen.

Funktionsweise

Crowdfunding findet im Internet statt. In Deutschland gibt es mehr als 20 Crowdfunding-Plattformen, die im Prinzip immer nach dem gleichen Muster funktionieren. Der Kapitalsuchende stellt seine Firma, seine Produkte oder seine Idee vor und nennt die Summe die er braucht. Gleichzeitig wird ein Zeitrahmen und die Gegenleistung für den potentiellen Investor bekanntgegeben. Der Kapitalgeber kann dann sein Investment anbieten.

Die Summen reichen von wenigen Euros bis relativ hohen Summen. Wird die benötigte Summe aufgebracht, erhält der Kapitalsuchende nach Abzug einer Vermittlungsprovision der Plattform das Geld. Wird die Summe nicht erreicht, passiert in der Regel nichts. Es gibt aber Plattformen die das gesammelte Kapital bei nicht Erreichen der gewünschten Summe an den Projektwerber überweisen.

Lending based Crowdfunding

Dabei handelt es sich um einen Mikrokredit. Der Firmengründer bzw. der Projektinitiator erhält über die Plattform Geld von unterschiedlichen privaten Investoren. Nach einer im vorhinein festgelegten Frist wird der Betrag mit Zinsen wieder zurückgezahlt. Der große Vorteil ist, dass sowohl Firmen als auch Privatpersonen relativ leicht zu einem Kredit kommen, die von traditionellen Banken kein Geld erhalten. Die Nachteile sind, dass die Zinsen die zu zahlen sind in der Regel meist höher sind und die Laufzeiten auch eher kurz, d. h. einige Monate, sind.

Donation based Crowdfunding

Darunter versteht man keine Investition. Es handelt sich dabei vielmehr um eine Spende. Das Geld wird nicht zurückbezahlt. Diese Form der Finanzierung wird oft für die Unterstützung einer künstlerisch, kreativen Aktion angewendet. Es gibt auch ein gutes Beispiel aus der Politik. Der ehemalige Präsident der USA, Barack Obama, hat mehre Millionen für seinen Wahlkampf als Spenden eingesammelt. Wikipedia wird seit Jahren nach dieser Methode finanziert.

Equity based Crowdfunding

Bei diesem Modell werden die Geldgeber zu Teilhabern an der von ihnen unterstützten Firma. Sie sind entweder direkt am Unternehmen beteiligt oder erwerben eine Gewinnbeteiligung. Der Hacken dabei ist, falls das Projekt scheitert oder keine Gewinne erzielt werden, ist das investierte Geld verloren und es gibt auch keine sonstigen Gegenleistungen.

Reward based Crowdfunding

Diese Art des Crowdfundings wird auch im künstlerischen Bereich eingesetzt. Der Geldgeber erhält kein Geld zurück, sondern wird oft werbewirksam als Unterstützer genannt oder bekommt ein bei der Aktion entstandenes Kunstwerk.

Noch immer kann sich eine Lebensversicherung rentieren

Seit Jahrzenten stellt die Lebensversicherung bei den deutschen Sparern den Liebling für die Altersvorsorge dar. Noch immer sind in Deutschland mehr Lebensversicherungen als Einwohner vorhanden. Im Bestand haben die Menschen Laut dem Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft etwa 87 Millionen Verträge im Jahr 2015. Sehr viele Verträge sind jedoch mit dabei, welche schon seit Jahrzehnten laufen. Viele Menschen stellen sich allerdings die Frage, ob sich der Abschluss der neuen Lebensversicherung noch lohnt.

Welche Vorteile sprechen für eine Lebensversicherung?

Sollte innerhalb einer Familie der Hauptverdiener sterben, dann kann dies zu einem finanzielle Fiasko führen. Die Lebensversicherung soll die Angehörigen davor schützen und Verbraucherschützer geben an, dass der Abschluss der Risikolebensversicherung dafür ausreichend ist. Im Vergleich zu der kapitalbildenden Lebensversicherung ist sie wesentlich günstiger, denn eingezahlte Beiträge werden nicht erstattet und nur Todesfälle werden abgesichert. Die kapitalbildende Lebensversicherung allerdings dient für die Altersvorsorge.

Die Versicherten haben dabei die Wahl zwischen der lebenslangen Rente oder in einer Summe können Beiträge ausgezahlt werden. Der Garantiezins für Neuverträge wurde von dem Bundesfinanzministerium festgelegt und liegt bei 1,25 Prozent. Es kommt noch die freiwillige Überschussbeteiligung hinzu, die sich nach Erfolg der Anlagestrategie und nach Wirtschaftslage richtet. Die Ratingagentur Assekurata gab an, dass die durchschnittliche Verzinsung aus Überschussbeteiligung und Garantiezins bei 3,54 Prozent im Jahr 2015 lag.

In der Zwischenzeit werden von mehreren Versicherungen auch Verträge angeboten, wo keine Zinsen garantiert werden, jedoch eine höhere Rendite möglich ist. Der Erhalt von eigenzahlten Beiträgen und zu dem späteren Zeitpunkt eine Mindestrente werden hier zugesichert. Die Kunden sollen von den höheren Renditechancen profitieren, wenn es im Kapitalmarkt aufwärts geht.

Weshalb lohnt sich die Lebensversicherung noch immer?

Immer wieder wird im Internet gelesen, dass sich als Altersvorsorge keine kapitalbildende Lebensversicherung mehr eignet. Vergessen wird dabei allerdings ein wichtiges Argument. Für alle Anlageprodukte gelten schließlich die Probleme der Lebensversicherung. Die Problematik liegt einfach an den Leitzinsen von der EZB. Auf dem Zinsmarkt sind die Renditen auf ein Minimum gesunken und laut Gesetzt müssen die eingezahlten Beitragsgelder für kapitalbildende Lebensversicherungen zum Großteil in die Anleihen investiert werden.

Bei guten Kapitallebensversicherungen gibt es auch trotz der Niedrigzinsen zum Teil noch eine Gesamtverzinsung von bis zu 3,9 Prozent. Dies ist damit noch immer wesentlich mehr, wie beispielsweise bei einem Festgeldkonto erhalten wird. Auch heute kann sich aus diesem Grund noch eine Lebensversicherung rentiere. Gerade bei Festgeld- oder Tagesgeldkonten ist die Versuchung schließlich hoch, dass Geld abgehoben wird.

Viele Menschen geben das Geld gerne aus und denken daran, später noch zu sparen. Die private Altersvorsorge allerdings wird damit dann nach hinten verschoben. Wird jedoch in die kapitalbildende Lebensversicherung einbezahlt, dann gibt es den verpflichtenden Zahlplan und die Altersvorsorge kann nicht mehr aufgeschoben werden.

Die private Altersvorsorge ist deshalb wichtig, weil die gesetzliche Rente nicht ausreicht. Nicht nur dass es bei dem Tagesgeld- oder Festgeldkonto auch nur etwa 1 Prozent Zinsen gibt, hier muss auch noch die Kapitalertragssteuer bezahlt werden.

Soll ich mir ein Tagesgeldkonto überhaupt zulegen?

Im März 2016 erfolgte der Paukenschlag. Die EZB senkte den Leitzins auf historische null Prozent. Seitdem können sich Banken von der Zentralbank umsonst Geld leihen. Es wird noch kurioser: lagern Banken ihr Geld bei der EZB, müssen sie 0,4 Prozent Strafzinsen bezahlen. Geld bezahlen, wenn Sie Geld verleihen. Eine absurde Situation. Doch was hat das mit den Tagesgeldkonten zu tun? Ganz einfach: die EZB hat in Person von Mario Draghi das Ziel, die Konjunktur immer weiter anzukurbeln. Niedrige Zinsen verlocken zur Aufnahme von Krediten.

Denken Sie etwa an den Immobilienboom. Ob wir jemals so niedrige Kreditzinsen nochmals erleben werden, ist sehr fraglich. Die Nachfrage nach Krediten und damit Investitionen soll gesteigert werden. Gleichzeitig sollen die Sparer davon abgehalten werden, ihr Vermögen lediglich auf Konten zu verwahren. Schließlich sorgt solches Geld für keinen Wirtschaftsaufschwung. Sparen müssen wir trotzdem. Da die Sicherheit der Geldanlage für viele an erster Stelle steht, bietet sich das Tagesgeldkonto als Einstieg sehr an.

Als Zinsen noch Fliegen lernten

Doch was sehen wir da? Mickrige 0,1 Prozent bei der IngDiba. Und das auch nur bis zu einer Summe von 50 000 Euro? Das ist nicht das einzige traurige Beispiel. „Tagesgeld – Separieren Sie Geld risikolos und flexibel“. Das klingt auf den ersten Blick ja verlockend. Leider zahlt die Commerzbank keinen einzigen Cent an Zinsen mehr. 0,00 Prozent Zinsen erhält der Kunde für sein Geld. Eine armselige Vorstellung.

Man müsste bei der Bank anrufen und sich erkundigen, warum überhaupt die Eröffnung eines Tagesgeldkontos vollzogen werden sollte. Ein Girokonto tut es doch dann genauso. Ist da auch nicht noch die Inflation? Diese frisst doch ohnehin all das Ersparte auf und liegt weit über dem aktuellen Marktzins. Mein Geld verliert ja ohnehin an Wert.

Wir fahren hier nicht Schlitten

Sind Sie schon einmal Schlitten gefahren? Sie kennen das: zwanzig Minuten muss der Berg erklommen werden, ehe für eine mickrige Minute der Spaß des Hinuntersausens im Vordergrund steht. Aufwand und Ertrag liegen ökonomisch betrachtet weit auseinander. Nicht so beim Tagesgeldkonto: für die Eröffnung eines Kontos benötigen Sie etwa zwei bis drei Stunden. Was Sie dafür bekommen? Zinsen.

Für sehr lange Zeit, nicht nur für eine Minute. Wenn Sie die richtige Bank auswählen sogar mehr als nur 0,15 Prozent. RaboDirect bietet immerhin 0,4 Prozent an. Bekanntlich macht Kleinvieh auch Mist. Natürlich können Sie so nicht die Inflation schlagen, aber die Eröffnung eines Tagesgeldkontos ist immer noch besser als tatenlos dabei zuzusehen, wie Ihr Erspartes ohne jeglichen Zins noch mehr verrottet.

Der Hype um die Kryptowährungen – Alle Infos zusammengefasst

Kryptowährungen wie z.B. Bitcoin, Ethereum, Litecoin und co. sind in diesen Tagen in aller Munde, stellen diese doch einen historischen Schritt in der möglichen Abwendung vom Zentralbankgeld dar. Kryptowährungen hingegen sind verschlüsselte Währungen im in den Weiten des Netzes, die von komplizierten Serverlandschaften berechnet werden und für den digitalen Handel bestimmt sind.

Nebst Käufern von Produkten oder Dienstleistungen im Netz nutzen aber auch immer mehr Spekulanten die risikoreichen Kryptowährungen für gute Geschäfte. So haben etwaige ICOs – so wird die Geburtsstunde einer Kryptowährung bezeichnet – Spekulanten bereits zu horrenden Gewinnen verholfen, die innerhalb kürzester Zeit realisiert werden konnten. Wir haben uns daher einmal intensiv mit der Thematik der Kryptowährungen beschäftigt und möchten Ihnen diese innerhalb eines informativen Artikels näher erklären.

Wie eine Kryptowährung überhaupt funktioniert

Kryptowährungen funktionieren im Allgemeinen nach der Systematik der so genannten Blockchain. Hierbei handelt es sich um eine völlig neuartige Technik, Daten zu speichern. Diese erlaubt im Grunde genommen eines sicheres Management von Daten jeglicher Art – z.B. von Transaktionsdaten. Die kleinste Einheit dieser Technologie ist die „Transaktion“, welche entsprechend zu Blöcken zusammengefasst werden.

Die Blöcke werden im weiteren Verlauf miteinander verkettet und somit wächst schlussendlich die jeweilige Datenbank. Derartige Datenbanken gelten als manipulationssicher und werden zusätzlich mit der Hash-Funktion verschlüsselt. Der Prozess, bei welchem ein solcher Block produziert wird, wird als „Mining“ bezeichnet. Er signalisiert den Herstellungsprozess einer Kryptowährungseinheit beliebiger Höhe.

Das Mining an sich ersetzt somit die elementare Funktion einer Zentralbank, die die entsprechenden Banknoten druckt oder Giralgeld erstellt. Die angewandte Technik im Bereich der Erzeugung von Kryptowährungen wie z.B. Bitcoin und Co. ist der so genannte „Proof of Work“ – hierbei handelt es sich um eine kompliziertes Rechenkonstrukt, dessen Lösung per Großrechner mit enormer Rechenleistung der Erhalt von Einheiten der jeweiligen Kryptowährung ist – Einheiten werden auch als Coins bezeichnet.

Die Geschichte der Kryptowährungen

Die erste Kryptowährung der Welt – der Bitcoin – hat seine Ursprünge im Jahre 2009. Seit dieser Implementierung kam es weltweit zu weiteren Kryptowährungsemissionen – den ICOs. Insgesamt gibt es derzeit über 3.000 Kryptowährungen, die allesamt gehandelt werden und entsprechend einem anderen Zweck dienen. Als Allrounder unter den Kryptowährungen mit dem zugleich höchsten Marktanteil gilt aber weiterhin der Bitcoin.

Seit den Anfängen des Bitcoins und den so genannten Altcoins – kurz für: alternative Coins – hat sich einiges getan. So wird die Technologie der einzelnen Kryptowährungen immer fortschrittlicher, etwaige Software-Implementierungen und Verbesserungen treiben den Hype damit immer mehr an. Trotz dass einige Kryptowährungen in ihrer Entwicklung noch am Anfang stehen, sagen Experten den Kryptowährungen eine erfolgreiche Zukunft voraus.

Kryptowährungen können bisweilen nur auf speziellen Kryptowährungsbörsen gehandelt und in so genannten „Wallets“ aufbewahrt werden – das sind die digitalen Geldbeutel für Kryptowährungen.

Drei kleine Tricks zum Geld sparen – FAQ und Tipps

Wenn mal wieder am Monatsende die Kasse knapp wird und nicht genau klar ist, wohin das ganze Geld gegangen ist, wird es Zeit die Finanzen mal genauer zu durchleuchten. Denn mit einfachen Tricks kann jeder schnell ein paar hundert Euro im Jahr sparen.

Alle Verträge müssen auf den Prüfstand!

Ja es ist mühsam – aber es lohnt sich! Jeder sollte in regelmäßigen Abständen seinen Strom-, DSL- und den Mobilfunktarif überprüfen. Hier liegt bares Geld auf der Straße, denn entweder gibt es bei anderen Anbietern mehr Leistung für das gleich Geld oder eben die gleiche Leistung zu günstigeren Konditionen.

Das gilt im Übrigen für alle regelmäßig zu zahlenden Leistungen, wie bspw. Versicherungen oder auch die Gaslieferung. Idealerweise sollte hierzu auch das Kündigungsdatum in den Kalender für das kommende Jahr eingetragen werden, damit auch im Folgejahr die Verträge erneut einer Prüfung unterzogen werden können.

Sinnvolles Heizen und Stromverbrauch

Auch hier gibt es einfache Möglichkeiten um Geld zu sparen. Wer seine Heizung Tag und Nacht durchgehend laufen lässt, der verschenkt viel Geld. Besser ist es, die Heizung in der Nacht abzusenken und so zu programmieren, dass sie ca. 30 Minuten vor dem geplanten Aufstehen wieder anläuft. Auch sollte die Heizung tagsüber heruntergeregelt werden, wenn die Wohnung für mehrere Stunden verlassen wird. Wichtig ist dabei, dass die Temperatur nicht unter 16 Grad absinkt, da sonst die Wohnung zu stark auskühlt.

Und Heizkörper müssen frei in den Raum strahlen können. Gardinen oder Sofas vor den Heizkörpern stauen die Wärme. Aber auch der Stromverbrauch lässt sich signifikant senken. Der Kühlschrank muss nicht auf 4 Grad herunterkühlen – 7 Grad gehen auch. Es lohnt darüber hinaus ein Blick in das Gefrierfach. Ist das Fach zu stark vereist, ist ein abtauen erforderlich.

Je mehr Vereisung, desto mehr Energie wird benötigt um die notwendige Kühlung zu erreichen. Und wer in seiner Wohnung heute noch Halogen-Lampen nutzt, die mehrere Stunden am Tag leuchten, sollte diese zwingend gegen LEDs austauschen. Diese kosten zwar zu Beginn etwas mehr, verbrauchen aber nur einen Bruchteil an Energie und machen sich innerhalb weniger Jahre wieder bezahlt.

Buchführung – ein guter Tipp

Es klingt verrückt, aber wer über seine Einnahmen und Ausgaben Buch führt, der spart Geld. Zum einen wird transparent wohin das Geld fließt. Und zum anderen hat ein Haushaltsbuch auch einen mäßigenden Effekt. Denn nicht selten entscheiden wir uns spontan für einen Einkauf, der nicht unbedingt nützlich ist.

Wer seine Finanzen kennt, der weiß ob er sich spontane Einkäufe leisten kann oder ob er sein Verlangen noch einige Wochen hinauszögern muss, weil im nächsten Monat eine Reihe von Versicherungen abgebucht werden. Denn ein Haushaltsbuch gibt auch Auskunft darüber, welche Ausgaben im ganzen Jahr anstehen und wann es am besten ist, mit dem Sparen zu beginnen.